Hallo,

schön, dass du den Weg zu uns gefunden hast! Auf den folgenden Seiten stellt sich das Frauenzentrum Erlangen vor, ein feministisches Zentrum, das im Bewusstsein ungleicher gesellschaftlicher Machtverhältnisse einen Raum für deren kritische Wahrnehmung schafft und ihnen aktiv entgegen wirkt.

Wir fördern die politische, kulturelle und berufliche Bildung von Frauen.
Wir informieren über Frauenrechte.
Wir sensibilisieren für Frauenrechte.
Wir skandalisieren die Missachtung von Frauenrechten.
Wir bestärken Frauen in ihrer Entscheidung für eine selbstbestimmte Lebensweise.

Das Frauenzentrum ist Raum für feministische Kultur, feministische Debatten, Begegnungen und Stärkung von Netzwerken. Es ist Freiraum für Frauen, deren Projekten und Ideen und ist Frauen vorbehalten.

„Feministin zu sein, ist das Mindeste, was eine Frau tun kann“ – Rita Süßmuth

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30 Juni 2022

International Women´s Café – Student Edition

Looking for new friends, seeking for advice or help or just hanging out together and have ...

17:00 - 19:00
Gerberei 4, Erlangen
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06 Juli 2022

Schreibwerkstatt – Schreiben von Anfang an

Wir wollen mit dem Anfang beginnen, also z.B. mit: Warum will ich schreiben / Die Angst ...

18:00
Gerberei 4, Erlangen
Details anzeigen
07 Juli 2022

Frauenkneipe

Leckeres und kommunikatives Essen für lesbisch oder hetera, jung oder alt. Anmeldung zum Essen erbeten bis ...

18:00
Gerberei 4, Erlangen
Details anzeigen
09 Juli 2022

Sommerfest

Auch in diesem Jahr feiern wir wieder unser beliebtes Sommerfest. Um Getränke kümmern wir uns. Bitte ...

19:00
Gerberei 4, Erlangen
Details anzeigen
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Support your Sisterhood – Feministisches Get-Together

An diesem Abend laden wir alle feministischen Gruppen, Bündnisse und Einzelpersonen ein, im Frauenzentrum zusammenzukommen. Dieser Abend soll einer für uns sein: Wir wollen der Vereinzelung entkommen und das Frauenzentrum wieder mit Leben füllen. Lasst uns Gemeinsames und Unterschiedliches feststellen, austauschen und vernetzen, wütend über die Verhältnisse und geeint in unserem feministischen Begehren!

Hallo Wir sind das Frauenzentrum

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Musikalisch gerahmt wird dieser Abend von Elena Steri aus Nürnberg:

Weich und doch kraftvoll. Laut und doch voller Nuancen. Elenas Songwriting strebt nicht danach, sich in eine Kategorie einzuordnen, sondern daraus auszubrechen. In ihrer Musik spricht sie unter anderem Themen wie Mentale Gesundheit oder Feminismus und ihrem Verlangen nach Veränderung mit einer Direktheit, die aufzuzeigen wagt und doch zu hoffen vermag.


Join the Sisterhood – Werde Mitfrau in unserem Verein

Als gemeinnütziger Verein lebt das Erlanger Frauenzentrum von der Kreativität und dem Engagement seiner Mitglieder – bei uns Mitfrauen genannt. Wir freuen uns über neue und alte Gesichter, die dem Frauenzentrum Leben einhauchen, es mitgestalten und ihre Ideen und Perspektiven in den Verein tragen! Gemeinsam wollen wir feministische Politik in Erlangen machen, uns austauschen und einfach eine gute Zeit miteinander verbringen.

Du möchtest gerne Mitfrau werden? Dann schreibe uns eine E-Mail unter info@frauenzentrum-erlangen.de, ruf uns an unter 09131 208023 oder komm einfach zu unseren Bürozeiten vorbei; wir sind jeden Dienstag und Donnerstag von 10-13 Uhr vor Ort.


Erlangerinnen in Bewegung: Audioguide zur Geschichte und Gegenwart von Frauen in Erlangen

Das Frauenzentrum stellt einen der zentralen Ort feministischer Geschichte in Erlangen dar. Wir freuen uns daher sehr, in der Audiotour zur Erlanger Frauengeschichte repräsentiert zu sein, die von der Historikerin Nadja Bennewitz konzipiert wurde.

„Das gesellschaftliche und politische Engagement von Frauen war unverzichtbar in der Geschichte Erlangens: Das muss gewürdigt werden! Die digitale Audiotour* vermittelt grundlegende sowie unbekannte Frauengeschichte(n) von der Hugenottenstadt bis ins ausgehende 20. Jahrhundert.

Lassen Sie sich in dieser Audioguide-Tour durch die Erlanger „Frauengeschichte“ führen und begeben Sie sich auf die Spuren von Genies wie der Mathematikerin Emmy Noether oder Persönlichkeiten wie der Markgräfin Sophie Caroline von Brandenburg-Bayreuth.“

Weitere Informationen, sowie die Audiotour sind unter https://www.erlangen.info/audioguide/frauengeschichte/ für Sie kostenfrei abrufbar.

*Die Audiotour wurde durch die Gleichstellungsstelle im Büro für Chancengleichheit und Vielfalt der Stadt Erlangen realisiert, in Kooperation mit dem Erlanger Tourismus und Marketing Verein e.V.


Der Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention

Der Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention ist Ausdruck einer gefährlichen Entwicklung: Der Schutz vor geschlechterbedingter Gewalt, Diskriminierung und Verfolgung ist keineswegs Konsens, immer mehr Regierungen machen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte in diesem Bereich sogar rückgängig. Hier zeigt sich mal wieder: Neben Rassismus und Antisemitismus sind Anti-Feminismus und Ablehnung von Queereness Kerninhalte der sogenannten Neuen Rechten, von Rechtspopulismus und nationalistischen Strömungen.

Die Istanbul-Konvention ist ein Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Verabschiedet wurde er in Istanbul. Der völkerrechtliche Vertrag schafft verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt. Er trat 2014 in Kraft und wurde von 25 Nationen unterzeichnet. Die Türkei, die die Konvention als erster Unterzeichnerstaat überhaupt ratifiziert hatte, tritt nun wieder aus.

Im Übereinkommen festgeschrieben sind u.a.:

  • Die Verankerung der Gleichstellung der Geschlechter in den Verfassungen/Rechtssystemen der Unterzeichnerstaaten und Abschaffung von diskriminierenden Vorschriften.
  • Die Verbesserung der Hilfsangebote für Frauen und Auklärung der Bevölkerung.

Im konkreten heißt das: Rechtsberatung, psychologische Betreuung, finanzielle Beratung, Hilfe im Zugang zu Unterbringungsmöglichkeiten, Einrichtung von Frauenhäusern!

Außerdem verpflichten die Länder sich, Tatbestände wie u.a. körperliche und psychische Gewalt, Stalking, Genitalverstümmelung, Zwangsheirat unter Strafe zu stellen und gegen diese vorzugehen. Auch wenn ohnehin einige Länder die Inhalte der Konvention bisher nicht im vollen Umfang implementiert haben, zeigt der Austritt der Türkei, wie immer mehr Regierungen sich ganz offen gegen basale Frauenrechte, Gleichstellung und Anti-Diskriminierung stellen. Auch Polen hat seinen Austritt angekündigt, diesen allerdings bisher nicht durchgesetzt.