„Es war ihr anzusehen, dass sie gleich die Befrauschung verlor“ – Die feministische Kritik der Sprache

Vortrag mit Koschka Linkerhand

Bereits die Zweite Frauenbewegung hat untersucht, wie sehr unsere Sprache frauenverachtende Verhältnisse widerspiegelt: vom Wortschatz bis in ihre grammatischen Strukturen hinein. Mittlerweile gilt Sprachkritik und -politik als der König*innenweg für feministischen Aktivismus. Häufig werden andere patriarchale Unterdrückungs- und Ausbeutungsstrukturen kaum noch einbezogen. Wie lässt sich Sprache als Teil der gesellschaftlichen Gesamtmisere begreifen – und als taugliches Instrument zur streitbaren feministischen Auseinandersetzung?


Koschka Linkerhand widmet sich in Texten und auf Vortragsreisen einem materialistischen Feminismus. Sie ist Herausgeberin des Sammelbands Feministisch streiten, Redaktionsmitglied der outside the box und Romanautorin.

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